Schwedenhaus
Das Schwedenhaus ist ein Holzbaukonzept, welches sich besonders durch den gemütlichen und sanften Charme auszeichnet. Von Skandinavien aus eroberte das Schwedenhaus besonders schnell auch südlichere Länder wie Deutschland oder Österreich und Schweden wurde zu einem der führenden Exporteure von Häusern weltweit.
Durch was zeichnet sich ein Schwedenhaus aus?
Da ein Schwedenhaus komplett aus natürlichen und gesunden Materialien – wie zum Beispiel Holz – hergestellt wird und es wunderbar mit modernen Energiesparkonzepten verbunden werden kann, ist das Schwedenhaus besonders Gesundheits- und Umweltbewusst.
Die Bauweise eines solchen Schwedenhauses ist eher traditionell und klassisch gehalten – die Gestaltungsmöglichkeiten sind jedoch trotzdem sehr individuell und bieten die Möglichkeit ein einzigartiges Haus zu kreieren.
Schwedenhäuser haben eine leichte, aber dennoch stabile Bauweise, welche sich vor allem durch relativ günstige Preise auszeichnet. Hinzu kommen – bei entsprechender Planung – eine sehr saubere Bauweise und niedrige Betriebskosten, da Holzhäuser sehr Energiesparend sein können.
Das Schwedenhaus gibt es in unzähligen Ausführungen und auch Passivhauser oder Fertigbauten sind machbar.
Da ja Holz von jeher eine gute Dämmeigenschaft zugrunde liegt, muss auch bei der Dämmung des Hauses nicht mehr so viel Geld in die Hand genommen werden. Zugleich sorgt das Holz für eine konstante Luftfeuchtigkeit, sowie für auch für gleich bleibende Temperaturen in sämtlichen Räumen.
Das Schwedenhaus ist außerdem eine ideale Lösung für Menschen, die mit gesundheitlichen Problemen kämpfen. Denn das Haus sorgt mit seinen vielen positiven Eigenschaften für Wohlbefinden bei den Menschen. Junge Familien – eventuell mit Kindern – werden mit einem Schwedenhaus ebenso froh sein, da dieses Haus besonders gesundheitsfördernd ist und auch die Staubentwicklung in einem Holzhaus lange nicht so stark ausfällt, wie in einem Haus mit massiver Bauweise aus Beton oder Stein. Diese Eigenschaft ist auch für Allergiker besonders interessant.
Mit einem Haus in Holzbauweise – so wie es das Schwedenhaus eines ist – verwendet man natürliches Material, welches wieder nach wächst, sowie dass man sehr umweltschonend baut. Die Anforderungen an ein neu gebautes Haus sind zum Beispiel in Deutschland sehr hoch und kostenintensiv. Schwedenhäuser unterschreiten jedoch schon seit Jahrzehnten die von Deutschland geforderten Werte, bei einem Bruchteil der Kosten, welche normalerweise für die Energiesparverordnung (EnEV 2009) anfallen.
Ein Wandschnitt eines Schwedenhauses, sieht normalerweise wie folgt aus (von links nach rechts – innen nach außen):
Gipskartonplatte (13mm), OSB-Platte (12mm), Mineralwolle (45mm), Dampfsperre (0,20mm), Mineralwolle (195mm), Windschutzfolie, Mäusesicherung, senkrechte Holzschalung (20+12mm)
Geschichte der Schwedenhäuser
Da diese Häuser ihren Ursprung in kälteren Regionen haben, stellten die Bewohner seit jeher hohe Anforderungen an das Haus. Wärmedämmung war das wichtigste Thema, wenn man in Schweden ein Haus baute – und so wurden Türen, Fenster, Wände und Dachstühle nach und nach immer besser und effizienter isoliert. Sogar das Fundament wurde schließlich sogar gedämmt, damit die Wärme ja lange Zeit im Haus bleiben konnte. Die Wärme, welche nun im Haus ist, wird dem Heizkreislauf aufbereitet wieder hinzugefügt. Die Wärmepumpe hat ihren Ursprung mit den Schwedenhäusern ebenfalls in Schweden. Erst heute kommt diese im mitteleuropäischen Raum immer mehr zum Einsatz.
