Photovoltaik
Unter Photovoltaik versteht man den Begriff der Nutzung der Sonnenenergie zum erzeugen von elektrischem Strom. So wurde diese Möglichkeit bereits im Jahre 1839 von einem französischen Physiker entdeckt. Nachdem Albert Einstein 1921 den Nobelpreis dafür bekam, da er einige Jahre zuvor diesen Photovoltaik Effekt erstmals richtig erklären konnte, wurde das Thema Sonnenenergie eine ernstzunehmende Komponente in dem Bereich Energieversorgung. Anfangs wurde es vor allem für im Raumfahrtsprogramm aufgenommen und Satelliten damit betrieben.
Durch Energiekrisen und das stetige ansteigen der Preise von Energie und deren Rohstoffe aus denen Energie gewonnen wird und auch das immer mehr steigende Umweltbewusstsein ist die Sonnenenergie auch Solarenergie genannt auch im Privaten Bereich der Energienutzung ein immer wichtigeres Thema geworden. So wurden viele Förderprogramme geschaffen um den Umstieg auf Solarenergie schmackhaft zu machen und diesen auch zu erleichtern. Da die Sonnenenergie auf der Erde durch die tägliche Sonneneinstrahlung vorhanden ist, kann man mit einer Solaranlage fast unabhängig und ohne Folgekosten Strom beziehen. Einzig der Kauf und Einbau von Solaranlagen ist im Verhältnis etwas teurer als konventionelle Formen der Energiezufuhr. Aber langfristig zahlt es sich.
Eines der weiteren Probleme stellt die hohe Schwankung in diesem Bereich dar, da die Energie die aus Sonnenkollektoren und Solarzellen gewonnen werden können, stark der Sonneneinstrahlung unterliegen und von täglichen Schwankungen, bei klarem Himmel, oder bei Bewölkung, bis hin zu Schwankungen zwischen den Jahreszeiten werden hier sehr starke Unterschiede gemessen. So kann eine dauerhafte und regelmäßige Versorgung nur dann garantiert werden, wenn die bereist umgewandelte Sonnenenergie in Akkumulatoren gespeichert wird und bei nicht genügend Energie dann zusätzlich abgegeben wird. Bei Solarkraftwerken wird sie meist direkt ins Stromnetz eingespeist.
