Niedrigenergiehaus
Als Niedrigenergiehäuser werden Häuser bezeichnet wo man mit einem wenig Energie das Haus vor allem mit Warmwasser versorgen kann und auch die Heizung mit sehr geringem Energiebedarf funktioniert. Hierzu gibt es sehr strenge Bestimmungen was als Niedrigenergiehaus bezeichnet werden darf und was nicht. Heutige Marken sind zum Beispiel 7 Liter Erdöl, oder Kubikmeter an Erdgas pro Jahr. In Österreich gibt es dann zum Beispiel auch noch die Unterschiede vom Niedrigenergiehaus zum Niedrigst-Energiehaus.
Viele beim Bau von Niedrigenergiehäusern verwendete Materialien und Techniken sind einfach verbesserte Komponenten von normalen Häusern verwendetem Material. So kann man im Prinzip jedes Haus auf ein Niedrigenergiehaus umbauen, oder gleich bei einem Neubau ein Niedrigenergiehaus anfertigen lassen. Man sollte nur mit einer Mehrausgabe von ca. 8% rechen für die höheren Anforderungen an die Qualität der Materialien.
So gelten vor allem einige der folgenden Punkte welche beachtet werden müssen. Die Lage des Hauses, die Gebäudehülle und Fenster. Weiters ist eine kontrollierte Lüftung wichtig, welche die Wärme aus der Abluft rückgewinnt. Aber auch die Ausrichtung der Fenster und Aufteilung der Räume und vor allem der Nutzung der Räumlichkeiten ist bei einem Niedrigenergiehaus ein wichtiges Kriterium. Und natürlich der Einsatz von Solaranlagen für die Warmwasseraufbereitung sollte nicht vergessen werden.
Auf Dauer kann man nur empfehlen auf Niedrigenergiehäuser umzuplanen, da erstens die Mehrausgaben beim Neubau, oder Umbau sich auf lange Zeit auszahlen, der Umweltschutz auch beachtet wird und es viele Förderprogramme gibt welche angeboten werden.
